heartheartheartheart

Malven

Malva ssp

Malvenblätter können vom April bis Oktober geerntet werden. Während sich andere Futterpflanzen im Herbst schon verabschieden, läuft die Malve noch einmal zu großer Form auf und bildet üppiges Blattwerk. Die Pflanzen sähen sich selbst aus und keimen noch im selben Jahr oder im nächsten Frühjahr. Am besten gedeihen sie an Hauswänden, zwischen Steinen oder in Plattenritzen. Schildkröten lieben vor allem die Wilde Malve, die Bechermalve und die Stockrose.

 

Wilde Malve oder Käsepappel (Malva sylvestris)

 

Moschusmalve (Malva moschata)

Malven, werden übrigens von Schnecken nicht gefressen - sehr zur Freude der Schildkrötenhalter. Auch andere Pflanzenfresser, z.B. Hühner lassen sie stehen, weswegen sie sich zu riesigen Prachtexemplaren entwickeln. Malven enthalten größere Mengen Saponine. Das sind Stoffe, die in der Lage sind Drüsensekrete anzuregen und Schleim zu verflüssigen. In geringer Dosis können sie heilend wirken, in höherer Dosis auch giftig. Quelle:  http://rumiana-naturkosmetik.de/blog/was-sind-saponine/

 

      

Hier hat sich eine Stockrose Alcea rosea in einer Plattenritze ausgesät. Rechts eine blühende Stockrose an der Landstraße.

 

Bechermalve

Nach einem kräftigen August-Regen keimen Wilde Malven, die sich selbst ausgesät haben, im Schildkrötengehege. Am nächsten Tag wird wohl nicht mehr viel davon übrig sein.

 


 

 

Nach oben